10.05.2010

SpanSet-Gruppe mit Branchenlösungen für Windkraft-Segment

Foto: fh

Schwere Funktionsträger

Anfang Mai hatten die Unternehmen SpanSet, SpanSet-secutex sowie Axzion zu einem gemeinsamen Workshop eingeladen, um an den Standorten Langenfeld und Übach-Palenberg über Entwicklungen im Bereich der Anschlagtechnik zu informieren.

Im Mittelpunkt der Anwendungen stand dabei einmal mehr die Branche der Windenergie, stellt sie die Entwickler beim Hub der Komponenten inzwischen vor sprichwörtlich hohe Herausforderungen.

Die Wurzeln der schwedischen Muttergesellschaft von SpanSet sind mittlerweile bekannt: Zusammen mit Volvo entwickelten die Skandinavier aus textilen Bändern die ersten Sicherheitsgurte für Personenkraftwagen. Sehr schnell erkannte man dabei, dass nicht nur Passagiere durch die flexiblen Gurte gesichert werden können, sondern dass auch Waren auf den Ladeflächen von Nutzfahrzeugen oder anderen Transportmitteln gesichert werden können. Die Entwicklung vom einfachen Gurt hin zu umfangreichen Sicherungskonzepten mit einer Vielzahl von Gurt- und Sicherungsvarianten war da nur eine Frage der Zeit.

Sicherungsspezialisten bei SpanSet

Im ersten Teil des SpanSet-Workshops erlaubte das Unternehmen den anwesenden Teilnehmern einen Blick hinter die Konstruktions- und Fertigungskulissen von Axzion in Langenfeld. Schon hier wurde sehr schnell deutlich: Neben den "normalen" Industrieaufträgen beansprucht die Windkraft-Industrie derzeit besonders hohe Entwicklungs- und Fertigungsaufwendungen vom Unternehmen. Die Herausforderungen ergeben sich auch aus der Tatsache, dass die Windkraftbranche die Anschlagspezialisten mit immer höheren Stückgewichten konfrontiert, die wiederum immer anspruchsvollere Lösungen erfordert. So geht es auch schon lange nicht mehr darum, eine WKA-Komponente "einfach" aufzunehmen und an den vorgesehenen Montageort zu liften, sondern das Anschlagmittel mit weiteren Funktionen zu versehen, beispielsweise dem exakten Aufrichten einer komplettierten Nabe in freihängender Lage. Genau hierzu konnte Peter Scholz, Vertriebsleiter Axzion GKS Stahl- + Maschinenbau GmbH, den Teilnehmern ein teilmontiertes Anschlagmittel in der Produktion vorstellen, das nicht nur durch die noch zu installierende Hydraulik und Funkfernsteuerung, sondern insbesondere auch die Dimensionen beeindrucken konnte. Bei geschätzten Bauteilabmessungen von etwa 4,0 x 3,0 m konnten sich die Betrachter einen ungefähren Eindruck von denn inzwischen erreichten Dimensionen im Windkraftanlagenbau machen.

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Den kompletten Bericht finden Sie demnächst in der K&H Printausgabe.

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