Testcentrum De Lille entwickelt Arbeitsbühne Giraf Track
Belgisches Querfeldein
Spezialbühnen. Seit über 25 Jahren ist das Testcentrum De Lille (TDL) in Belgien Alleinimporteur für den Vertrieb der Merlo-Teleskopmaschinen und -Anbaugeräte im Benelux-Raum. Darüber hinaus beschäftigt man sich auch mit der Entwicklung von Sondermaschinen und Anbaugeräten.Zu den jüngsten Entwicklungen der Höhenzugangsspezialisten zählt die Raupen-Arbeitsbühne Giraf Track GT580B, wie sie auch auf den diesjährigen Platformers' Days in Hohenroda zu sehen war. Dabei sind nach Unternehmensangaben in diesem Jahr bereist 20 Exemplare der Teleskopmaschine verkauft worden - die erste in Deutschland ist bei der Josef Feldhaus GmbH & Co. KG in Schmallenberg zu finden.
Die solide Basis stammt von einem Bagger der Marke Caterpillar, die mit einem eigenen Oberwagen und mit dem Teleskoparm einer Merlo Roto 38.16 kombiniert worden ist. Die Maschine wird komplett mit einer Funkfernsteuerung von Hetronic bedient. Durch den gewählten Ausleger sind so alle Merlo/TreEmme-Anbaugeräte kompatibel, jedoch hat auch TDL eigene Sonderanbaugeräte für spezifische Anwendungen entwickelt.
Extrabreite Arbeitsplattform
Die ketten-bewehrte Basis soll im Geländeeinsatz eine Neigung bis 7° (12 Prozent) erlauben. Noch stärkeren Neigungen können durch eine spezifische Abstimmung gemeistert werden. ermöglicht mit Sondereinstellungen, alles in absoluter Sicherheit. Ein Beispiel für die Nutzung spezifischer Anbaugeräte stellt die optional verfügbare Arbeitsplattform dar. In dieser Variante präsentierte sich die Giraf Track GT580B in Hohenroda, wobei sie als Sonderbühne für die Montage von Wandelementen vorgesehen ist (Breite erweiterbar von 7-13,0 m, schwenkbar, 500 kg Nutzlast + 250 kg Personen). Alternativ kann die Arbeitsplattform beispielsweise auch mit einer 2,5 m breiten Bühne mit integriertem Palfinger-Kran und 950 kg Nutzlast versehen.
Die technischen Wurzeln der Giraf Track GT580B gehen auf das Jahr 2003 zurück. Damals fertigte das Testcentrum De Lille auf Kundennachfrage zwei Prototypen der heutigen Gerätesparte. Diese beiden Maschinen bewährten sich in der Praxis offensichtlich so gut, dass man dann 2007 nach der Wahl eines geeigneten Unterwagens die Raupenbühne zur Serienreife entwickelte. Von Beginn an legte man dabei viel Wert auf eine maximale Flexibilität des Gerätes - die insbesondere durch die Anzahl der möglichen Anbaugeräte realisiert wird. So bietet man heute neben klassischen Gabelzinken auch Bühnen mit einer Breite von 1,2 bis zu 13,0 m an, ebenso wie Seilwinden, Teleskopverlängerungen, Schaufeln, Sonderbühnen mit Seilwinde bzw. Kranteleskoparm, usw. In einem nächsten Schritt ist darüber hinaus für das kommende Jahr die Vorstellung einer Teleskopraupenkran-Variante geplant.
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