12.01.2012

IPAF startet Unfalldatenbank

Sicherheitsschwächen aufdecken

Die International Powered Access Federation (IPAF) hat ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem weltweit systematisch Daten über Unfälle mit Hubarbeitsbühnen gesammelt werden sollen. Ziel sei es, die Sicherheit beim Einsatz von Hubarbeitsbühnen zu erhöhen.


Die Phase 1

Die IPAF fordert Hersteller, Vermieter, Bauunternehmer und andere Anwender auf, Unfälle mit Hubarbeitsbühnen über ein Standardformular zu melden, das unter www.ipaf.org/accident erhältlich ist. In der ersten Phase bittet IPAF um Unfallberichte über alle bekannten schweren Unfälle und Unfälle mit Todesfolge, die sich in Großbritannien mit Hubarbeitsbühnen ereignet haben, sowie Berichte über tödliche Unfälle mit Hubarbeitsbühnen aus der ganzen Welt.

Hintergründe

Die Baubranche verzeichnet nach IPAF-Angaben statistisch besonders viele Arbeitsunfälle mit Todesfolge. In Großbritannien ereigneten sich demnach nach Angaben der britischen Arbeitsschutzbehörde 2010/2011 beispielsweise 171 tödliche Arbeitsunfälle, von denen 50 der Baubranche zuzurechnen waren. Unter den schweren erfassten nicht tödlichen Unfällen sollen die meisten auf Ausrutschen oder Stolpern (40 Prozent) sowie auf Stürze aus der Höhe (16 Prozent) zurückgehen. Weitere Einzelheiten zu den genaueren Umständen bei Unfällen durch Stürze aus der Höhe seien dabei nicht bekannt. Dies ist einer der Aspekte, den die IPAF-Initiative konkreter beleuchten soll.






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