11.03.2010

WEMO-tec stellt als Eigenentwicklung neuen Spezialmontagekran vor

Foto: fh

Hydraulisches Denken in 3D

Die Bezeichnung ist vergleichsweise unspektakulär, der zukünftige Einsatzbereich verspricht Abwechslung: Mit der Vorstellung des SMK 320.67 möchte WEMO-tec gerade bei anspruchsvollen Hebeaufgaben in neue Einsatzbereiche vorstoßen.

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Entstanden ist der Spezialmontagekran in einer Kooperation mit Palfinger. Offizielle Publikumspremiere feiert das Gerät auf der bauma. Fast ist man geneigt, bei der Beschreibung des neuen SMK 320.67 von WEMO-tec tatsächlich einmal von einer eierlegenden Wollmilchsau zu sprechen.

Breite Anwendungsmöglichkeiten

Denn derart breit stellt sich das Einsatzspektrum des, vereinfacht ausgedrückt, Ladekrans auf Kettenfahrwerk dar. Wobei die Reduzierung des WEMO-tec-Eigengewächs' auf eine mobile Ladehilfe wirklich nur prinzipiell gerecht wird - das macht auch recht schnell Heiko Haase deutlich, der bei WEMO-tec zentraler Ansprechpartner für die Entwicklung des SMK 320.67 und weiterer Varianten ist. Begeistert beschreibt der Teamleiter aus der Vermietsparte, wie aus den ersten Ideen trotz der dann zahlreich folgenden Absagen potentieller Partner schließlich ein neuer Maschinentyp entstanden ist, der ganz offensichtlich auch seine Einsätze in der Industrie finden, und damit auch die gewünschten Einnahmen erlösen wird.

Kundenwünsche als Auslöser

Nach eigenen Angaben machte sich Heiko Haase bereits vor drei Jahren die ersten Gedanken zum "Spezial-Montage-Kran". Einmal mehr hatten Kundenanfragen für besonders anspruchsvolle Montagejobs die Idee für ein wirklich flexibles Hebegerät angestoßen. Von März bis Dezember 2009 arbeitete Hasse an der finalen Entwicklung und Fertigstellung der neuen Spezialmaschine. Gemeinsam mit der Palfinger GmbH aus Ainring hat er als verantwortlicher Entwicklungsleiter der WEMO-tec GmbH das Projekt vorangetrieben.

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"Der SMK 320.67 ist der optimale Montagekran. Derzeit existiert keine vergleichbare Maschine auf dem Markt", freut sich Haase. Denn in die Maschine ist an Technik so ziemlich alles hineingepackt worden, was das Gerät zu einem Allround-Talent macht. 

Der Neue in Zahlen

Zusammengeklappt ist der Minikran ausgesprochen kompakt (1,75 m breit, 1,98 m hoch, 4,87 m lang). Er lässt sich so, dank markierungsfreier Ketten, untergrundschonend durch enge Einfahrten und Türen manövrieren. In minimaler Stützen-Stellung benötigt der Kran eine Stellfläche von 6,09 x 6,05 m. Bei maximaler Stützung 6,92 x 6,90 m. Dabei überzeugt er mit einer Traglast von max. 6.700 kg, einer maximalen Auslegerlänge von 17,0 m und einer Arbeitshöhe bis 19,5 m. "Die Grundsystemkonfiguration lässt sich durch den hydraulischen Fly-Jib um einiges erweitern", erläutert Heiko Haase.

Vorteile im Blick

Dieses Zusatzknicksystem lässt sich einfach am Ende des Schubarmpaketes des Armes befestigen. Dadurch erhöht sich die Reichweite des Kranes bis auf 30 m. Das Knicksystem macht das Arbeiten über Gebäudekanten komfortabler. Zusätzlich lässt sich der Fly-Jib um 25° senkrecht überstrecken (Powerlink Plus). Ein weiterer Vorteil: Das Endlosschwenkwerk sorgt für einen 360°-Aktionsradius. Die vorhandene Seilwinde (1- sowie 2-strängig einsetzbar) macht den Einsatz des Knickarms perfekt.

Neugierig auf mehr?

Eine detaillierte Beschreibung des kompakten Hebegerätes mit vielen weiteren Fotos folgt übrigens in der kommenden Ausgabe des Fachmagazins BKH Baumaschinen, Kran- & Hebtechnik.

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