24.04.2009

Abriss des medienbekannten Delmenhorster Hotels am Stadtpark

Foto: tb

Schlagzeilen bis zum Ende

Abbruchreport. Beim Bau des Delmenhorster Hotels hatte wohl keiner gedacht, welcher Rummel um das Gebäude selbst noch bei seinem Abriss herrschen würde. Die Abbrucharbeiten selbst sind dabei für das Oldenburger Abbruchunternehmen Kruse Alltag.

Als vor einigen Jahren die Angst aufkam der Kaufinteressent J. Rieger könnte aus dem Gebäude ein rechtsextremes Schulungszentrum machen, hatte das Hotel den Weg in die Schlagzeilen gefunden. Damals kaufte die Stadt Delmenhorst das Hotel, das nun zusammen mit der Delmehalle und der Delmeburg weichen musste. Mitte März begann das beauftragte Unternehmen Kruse mit der Entkernung. Bevor die vier Bagger mit den eigentlichen Abbrucharbeiten beginnen konnten, führte eine fehlende Transportgenehmigung jedoch zu einer Verzögerung. Denn die Lage mitten in der Delmenhorster Innenstadt brachte zeitliche Auflagen für den Baggertransport mit sich. Mit einer Woche Verspätung konnte dann aber am 27. März der New Holland Kobelco Longfront E 485 mit 27 m Ausleger und Abbruchschere ausgerüstet dem fünfstöckigen Stahlbetonbau zuleibe rücken. Unterstützt wurde der Spezialbagger von einem Caterpillar 318, Caterpillar 320 und Caterpillar 323. Die drei 24 t Bagger wurden für die Arbeiten mit Zubehör wie zum Beispiel Stemmhammer und Betonschere ausgestattet. Während der Spezialbagger nach einer Woche wieder von der Baustelle abtransportiert wurde, gehen die Arbeiten mit dem Abbruch des Kellers und der Verfüllung mit Füllsand weiter.

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