City-Kran CKK 4515 von KSD in Trier im Einsatz
Über den Dächern von Trier
Baustellen. Es sind nicht immer die großen Projekte, die besondere Herausforderungen für Planer und die vorhandene Technik bereithalten. Manchmal sind es gerade auch die alltäglichen Einsätze, wie die innerstädtische Baustelle in Trier, die vom mittelständische Bauunternehmen Hartig aus Altrich in der Eifel mit einem Schnellmontagekrane der KSD-Kransysteme GmbH versehen wurde.
In der ältesten Stadt Deutschlands, Trier an der Mosel, sind Baustellen gerade im innerstädtischen Bereich, räumlich sehr begrenzt und durch die hohe Fußgängerfrequenz besonders sicherheitsrelevant. Das mittelständische Bauunternehmen Hartig aus Altrich in der Eifel bearbeitet ständig drei Baustellen in Trier. Für eine spezielle Umbaubaustelle in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone wollte der Eigentümer Hartig eine kostengünstige Lösung zur Beistellung eines Turmdrehkranes finden.
Exakte Vorgaben für den Einsatz
Zu den technischen Vorgaben für den Kran zählten eine Auslegerlänge von 45 m, eine Hakenhöhe von 36 m, eine Standfläche von maximal 4,2 x 4,2 m sowie die mögliche Montage des Kranes ohne Autokran, da eine Straßensperrung unmöglich war. Um eine Lösung zu finden, beauftragte das Unternehmen Hartig den Baukranspezialisten Hans-Jürgen Hellermann mit der Beschaffung einer geeigneten Maschine. Nach Sichtung des Marktangebotes wurde deutlich, dass der City Kran CKK 4515 von KSD offenbar exakt die geforderten Hartig-Kriterien erfüllte - den Hellermann auch umgehend zur Verfügung stellen konnte. Der City Kran CKK 4515 selbst wurde 2008 erstmals dem Fachpublikum vorgestellt und inzwischen mehrfach in Deutschland ausgeliefert und montiert wurde.
Als Kran der Untendreherkasse teleskopiert sich der Kran ohne Hilfsmittel auf die Endhakenhöhe von 36 m. Das Spindelmaß beträgt 4,2 x 4,2 m, wobei der Kran durch seine einmalige City-Kran-Konstruktion innerhalb des auf dem Unterwagen aufgelegten Zentralballastes dreht. Der City-Kran für Trier wurde auf der Schnell-Läuferachse in einem Paket zusammengefaltet, von der Fa. CT-Kranservice GmbH, Salach zur Verfügung gestellt und auch montiert. Da der Kran durch eigene Antriebe den Ausleger, den Gegenausleger mit Gegenballast, und die Turmspitze selbst ausfaltet, wird der Einsatz eines Mobilkranes überflüssig.
Konstruktionsleiter Günther Rieger erklärt: "Wir haben bei der Konstruktion des CKK 4515 streng auf die Sicherheit des Montagepersonals, sowie auf große Montagefreundlichkeit geachtet. Die fernbetätigte Gegenausleger- und Turmverriegelung belegen unsere Anstrengungen." Geschäftsführer Kurt Rücker ist froh, dass "das System den Kran mit einer dritten Säule, die über den Turm gezogen wird, zu klettern, ist eine echte KSD - Entwicklung und patenrechtlich geschützt." Vertriebsleiter Frank Bernhard erläutert: "Wir sehen den Einsatz des CKK 4515 auch im innerstädtischen Bereich, da er den Einsatz eines Mobilkranes für die Obendrehermontage überflüssig macht. Bereits nach ca. zwei Stunden können die zwei Transportfahrzeuge die Baustelle verlassen. Den Rest macht der CKK 4515 allein.
Die Montage konnte trotz der beengten Verhältnisse in sechs Stunden erfolgen. So ließen sich im vorliegenden Fall Montagekosten und Aufwendungen für Straßensperrungen für den Auf- und Abbau des Kranes einsparen.
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