30.11.2007

Luftiger Kraftwerks-Ausbau

Paketlösung: Insgesamt drei Potain-Krane des Berliner-Händlers Wilhelm Banzhaf werden bei der Errichtung des vierten Kraftwerkblocks in Boxberg eingesetzt

Drei Potain-Krane erweitern Kohlekraftwerk

Insgesamt drei Potain-Krane, ein "MD 345B" und zwei "MDT 222s" werden bei der Errichtung eines neuen 675-MW-Blocks des Kohlekraftwerkes in Boxberg eingesetzt. Die drei schlanken Hebegeräte werden vom General-Bauunternehmen Strabag genutzt, wobei die Turmdrehkrane über den Berliner Potain-Händler Wilhelm Banzhaf angemietet worden sind. Jörg Störling, der die Arbeiten für Strabag auf der Baustelle verantwortet, erläutert, dass das Potain-Paket die beste Wahl für die Kraftwerksbaustelle darstellt. Der erste Kran auf der Baustelle, der "MD 345B", wurde im März montiert. Mit seinem 75-m-Ausleger deckt er einen großen Bereich der Baustelle ab. Innerhalb seines Arbeitsbereiches ist er so beispielsweise auch für die Errichtung der beiden, 145 m hohen Maschinenhaus-Türme zuständig.

Zu den zentralen Arbeitsaufgaben des "MD 345B" zählt die Anlieferung von Beton - rund um die Uhr. Bei einer geplanten, maximalen Hakenhöhe von etwa 160 m wird der Turm des Kranes in 47, 82 und 112 m Höhe am entstehenden Bauwerk verankert. Jörg Störling: "Das einfache Klettern des Kranes hat doch erheblich den Fortgang der Arbeiten gefördert. Bei notwendigen "Wachstumsschritten" von 35 und 30 m stellte sich der Mastausbau mit den 5-m-Elemeten von Potain sehr einfach dar. Die Ausfallzeiten konnten hierdurch auf ein Minimum reduziert werden.

Mit zunehmendem Baufortschritt abgesichert: Bei insgesamt drei Verankerungen soll die maximale Hakenhöhe für den "MD 345B" einmal 160 m erreichen

Der erste der beiden "MDT-222-J12"-Potain-Krane, arbeitet mit dem maximal möglichen 65-m-Ausleger (2,4 t) und verfügt dabei über eine Hakenhöhe von 85 m. Das zweite Modell arbeitet mit einem 55-m-Ausleger, der hier noch eine Traglast von 3,6 t bietet. Die Hakenhöhe hier: 71 m. Die beiden "MDT 222" werden insbesondere bei der Errichtung des Maschinenhauses bzw. den Übergängen zu den Türmen genutzt. Seit 1971 produziert Boxberg mit insgesamt drei Blöcken Strom aus Braunkohle. Mit der Fertigstellung des jetzt im Bau befindlichen vierten Blocks wird für den Oktober nächsten Jahres gerechnet.

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