Kran- und Hebetechnik Fachzeitschrift - Krane, Kranvermieter, Gebrauchtkrane, Baumaschinen, Stapler
26.06.2008

Neues Modul von Stahl Konecranes

Harmonischer Materialtransport: Eine neue Synchronfunktion von Konecranes erleichtert das Handling besonders langer Güter

Mehr Effizienz bei Überlängen

Konecranes hat jetzt eine neue Lösung entwickelt, mit der die Schwächen herkömmlicher Umschaltkonfigurationen überwunden werden sollen. Die DynALift-Synchronfunktion synchronisiert das Heben von Lasten mit mehreren Haken.

Überlange Güter wie zum Beispiel Eisenschienen werden an Brückenkranen in der Regen mittels mehrerer Traghaken transportiert. Bei unsynchronisierten Zugmotoren lassen sich allerdings nicht die Geschwindigkeiten konstruktionsbedingt nicht abgleichen. Dies wird besonders offensichtlich, wenn die an den Haken hängenden Lasten unterschiedlich schwer sind.

Der Motor mit der schwereren Last arbeitet dann mit einer anderen Geschwindigkeit als der mit der leichteren Last, woraus sich während des Hebevorgangs unterschiedliche Hakenhöhen ergeben können. Dann sind manuelle Korrekturen erforderlich, was Zeit und Produktivität kostet. Zudem kann das zusätzliche Anfahren und Anhalten die Motorwicklungen belasten und so die Lebensdauer der Motoren und Schaltschütze verkürzen.

Die neue Lösung ist eine Weiterentwicklung der bewährten BY240-Einheit. Die DynALift-Synchronfunktion ist vollständig in den Umrichter der Hebevorrichtung eingebunden und ermöglicht identische Hebegeschwindigkeiten für alle verwendeten Haken. Hält ein Haken aufgrund Überlastung oder aus anderen Gründen an, werden zur Sicherheit auch alle anderen Haken gestoppt. Mittels Geschwindigkeitssynchronisierung über die bewährten DynALift-Frequenzumrichter ermöglicht sie den gleichzeitigen, präzisen und sicheren Betrieb von bis zu vier Einzelhaken.

Die neue Ausführung ist für herkömmliche CXT-Hebezüge mit DynALift-Umrichtersteuerung lieferbar, wobei die Hebemotoren ein Zweikanal-Geschwindigkeits-Feedback an den D2L-Umrichterantrieb übermitteln. Die Übertragung der Steuerungssignale zwischen den einzelnen Umrichterantrieben erfolgt über Glasfaserkabel. Für die Inbetriebnahme sind keine speziellen Hardware-Installationen oder Anpassungen vor Ort erforderlich. Ältere CXT-Krane lassen sich mühelos nachrüsten.

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