12.09.2008

Zeitarbeitsverträge

Mieten spart Piepen: Gerade bei größeren und zeitlich begrenzten Bauvorhaben bietet sich heute die Anmietung maßgeschneiderter Turmdrehkrane an

Die Arcomet Deutschland GmbH bietet Pool von Miet-Kranen an

Zu den weltweiten Anbietern in Sachen Turmdrehkran-Vermietung gehört auch Arcomet. In Deutschland betreibt das Unternehmen seit 2005 eine eigene Landesgesellschaft. Der Sitz liegt in Zülpich (Nordrhein-Westfalen), drei weitere Standorte verteilen sich über das Bundesgebiet.

Arcomet Deutschland unterhält mehr als 350 unten- und obendrehende Turmdrehkrane unterschiedlicher Größe. Weltweit sind es insgesamt annähernd 1.850 mit einem Gesamtwert von 300 Millionen Euro. "Wer einen Kran günstig mietet, braucht sich keinen teuren zu kaufen", fasst Andreas Kahl den Kundennutzen kurz und knapp zusammen. Der "neue Mann", der inzwischen seit über einem Jahr als Geschäftsführer der Arcomet Deutschland GmbH & Co. KG tätig ist, hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. "Spätestens ab 2010 soll in unserer Kranflotte keine Maschine älter als sieben Jahre sein."

Dass dieses Konzept mehr und mehr Freunde findet, liegt auf der Hand und wirkt sich positiv auf die Auftragslage von Arcomet aus. Das Zauberwort heißt Outsourcing. Wer sich einmal von dem Gedanken gelöst hat, dass er seinen gesamten Maschinenpark in Eigenregie organisieren muss, der erkennt sehr schnell, dass ihm das Outsourcing eine ganze Reihe von Vorteilen bringt: Während die eigene Flotte bei Hochkonjunktur schnell mal an ihre Kapazitätsgrenze stößt und bei einer Flaute nutzlos (und teuer) herumsteht, bietet die Vermietung ganz andere Möglichkeiten. Dem Bauunternehmer stehen immer die erforderlichen Krane in richtiger Dimensionierung und Anzahl zur Verfügung.

"Wir können unsere Kranflotte jederzeit mit den Maschinen benachbarter Arcomet-Landesgesellschaften aufstocken", sagt Andreas Kahl. Auch durch den Zusammenschluss mit anderen Kranvermietern baut Arcomet sein Angebot aus. Überhaupt spielen Landesgrenzen im Vermietgeschäft nur eine untergeordnete Rolle. Seit 2006 sind 25 Arcomet-Krane für den Autobahnbau in Norwegen abgestellt. Und wenn die 38 Kilometer mit ihren zahlreichen Tunneln und Brücken im hohen Norden fertiggestellt sind, sollen die Krane sofort wieder woanders eingesetzt werden.

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