20.04.2009

Anlaufstrombegrenzer für ältere Baukrane von Naumann

Foto: Naumann

Kontrollierter Arbeitsbeginn

Als günstige Alternative zu den Frequenzumwandlern, mit denen heute üblicherweise die meisten modernen Turmdrehkrane ausgerüstet sind, stellt nach Aussage von Elektrofachmann Sigi Naumann ein Anlaufstrombegrenzer dar.

In größeren Städten wie beispielsweise München oder auch in ländlichen Gegenden ist das Stromnetz heute so stark belastet, dass von den entsprechenden Stadtwerken Stromschwankungen, die von Baukranen mit hohen Anlaufströmen verursacht werden, nicht mehr toleriert. Solche Krananlagen, so die Feststellung des Kranspezialisten aus dem bayerischen Übersee, dürfen oft nicht mehr an das öffentliche Netz angeschlossen werden. Abhilfe kann ein spezieller Anlaufstrombegrenzer schaffen, den Sigi Naumann für die betroffenen Geräte geschaffen hat. Der Einbau kann nach Angaben von Naumann meist mit wenig Aufwand von einem Fachmann ausgeführt werden. Der Anlaufstrom des Hubmotors im 2. und 3. Gang soll um ca. 30 Prozent sinken. Letztendlich werden durch das technische Update auch die mechanischen Komponenten des Hubwerks geschont.

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