23.04.2010

Wandlaufkrane nutzen die zweite Transportebene

Foto: Vetter Krantechnik

Material zum Fließen bringen

Wandlaufkrane bilden die zweite Transportebene im Betrieb und transportieren Güter unabhängig von überfahrenden Brückenkranen. Dies gewährleistet einen ungehinderten Materialfluss in jede Richtung zu jeder Zeit.

Der Hersteller Vetter Krantechnik aus Siegen bietet diese Krane nun auch im Serienprogramm an. Voraussetzung für den Einsatz von Wandlaufkranen ist, dass bauseits Laufbahnträger angebracht werden können, die die auftretenden Horizontal- und Vertikalkräfte aufnehmen und auf die Hallenstützen übertragen können. Die Wandlaufkrane sind im Tragfähigkeitsbereich von 500 kg bis 6,3 t bei Ausladungen von 2,0 - 12,0 m lieferbar. Als Besonderheit kann bei Bedarf die Steuerung der Krane auf die Steuerung der vorhandenen Brückenkrane abgestimmt werden, sodass Kollisionen sicher verhindert werden. Auch Umfahrsteuerungen sind realisierbar, wenn beispielsweise Anlagen oder Maschinen nicht oder nur temporär überfahren werden dürfen. Eingesetzt werden Wandlaufkrane besonders in Produktionshallen mit untereinander verknüpften Arbeitsplätze, weil sich der übergreifende Bauteiletransport von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz mit Wandlaufkranen ideal gestalten lässt. Teure Wartezeiten auf den Brückenkran werden so vermieden, und die Effizienz im Fertigungsablauf wird gesteigert.

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