Brigade-Systeme machen Leichtgut-Radlader sicher
Prima Sicht trotz Riesenschaufel
Extra große Schaufeln erhöhen die Produktivität von Baggern und Radladern, schaffen aber zugleich Sicherheitsrisiken, weil sie die Sicht des Fahrers erheblich einschränken. Doch dieses Problem ist lösbar: durch Brigade-Videosysteme in technisch angepasster Form.
Wo Schüttgüter von geringem spezifischen Gewicht (z. B. Kompost, Rindenmulch, Holzschnitzel, Recyclingmaterial) bewegt werden, können Radlader mit Leichtgutschaufeln, deren Fassungsvermögen oft über 10 m3 liegt, bedeutend effizienter arbeiten. Allerdings ist die Einhaltung der verbindlich definierten Sicherheitsnormen - insbesondere der ungehinderte Blick des Fahrers auf den gesamten Gefahrenbereich seines Gerätes - nur durch technisch ausgereifte Sicherheitssysteme zu gewährleisten. Je nach Einsatzzweck und Fahrzeugtyp kommen dafür unterschiedliche Lösungen in Frage, die in enger Absprache mit dem Käufer/Eigentümer individuell entwickelt und realisiert werden.
Für die fachgerechte Umsetzung bürgen autorisierte Vertriebspartner des britischen Sicherheitsspezialisten, darunter die Kiesel GmbH, ein traditionsreicher Baumaschinenhändler mit dichtem Niederlassungsnetz in ganz Deutschland und mehreren Nachbarländern. So war Kiesel-Gebietsleiter Hubert Wall, der als Mechanikermeister ausgeprägtes technisches Interesse mitbringt, persönlich bei der Entwicklung kundenspezifischer Sicherheitslösungen engagiert. Für seinen langjährigen Kunden, den in Bad Wurzach ansässigen Holzverarbeiter Zollikofer, wurden mittlerweile rund ein Dutzend Hitachi-Radlader mit Brigade-Videokameras ausgerüstet, die mit einem Stativ auf dem Dach der Fahrerkabine montiert sind. Dadurch ergibt sich ein perspektivisch klarer Überblick, der dem Fahrer die Orientierung am Monitor erleichtert. Zusätzlich sind Kamera und Optik durch den erhöhten Standpunkt weitgehend vor Verschmutzung geschützt.
"Diese Konstruktion hat sich in der Praxis sehr gut bewährt", berichtet Wall. "Auch die Sicherheitsprüfer sind mit dem System zufrieden." Ein weiteres Plus an Komfort und Sicherheit bietet die häufig praktizierte Ausrüstung mit zwei gekoppelten Kameras (eine mit Blick nach vorn auf dem Dach, die zweite am Heck). "Besonders praktisch finde ich hier das Brigade-System mit automatischer Umschaltung", erläutert Wall. "Sobald der Fahrer den Rückwärtsgang einlegt, erscheint auf dem Monitor das Bild der Heckkamera, wenn er wieder vorwärts fährt, das Bild vom Dach." Fazit: Für den optimalen Schutz von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten, die in den Gefahrenbereich eines Baggers oder Radladers geraten, sind Videosysteme wie das von Brigade oftmals unentbehrlich. Sie bieten die Gewähr für effizientes Arbeiten, allerdings ohne Abstriche bei der Sicherheit machen zu müssen.
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