Aufstecksystem von Goldhofer für Sattelanhänger
Drei Asse im Ärmel
Der weltweit agierende Marktanbieter von Transport-Equipment bietet seinen Kunden durch das einfache Aufstecken von zusätzlichen Achsen die Möglichkeit, mit dem bisherigen Sattelanhänger höhere Nutzlasten zu fahren - oder aber ein Transportgut mit niedrigeren Achslasten von A nach B zu bringen.
Der weltweit agierende Marktanbieter von Transport-Equipment bietet seinen Kunden durch das einfache Aufstecken von zusätzlichen Achsen die Möglichkeit, mit dem bisherigen Sattelanhänger höhere Nutzlasten zu fahren - oder aber ein Transportgut mit niedrigeren Achslasten von A nach B zu bringen. Das neue Konzept kann individuell angepasst werden, je nach Fahrzeugkonfiguration ist eine Ausweitung um bis zu drei Achsen möglich.
So funktioniert's: Die Anwender können bei ihrem Sattelanhänger durch Entkuppeln der Auszugsröhre den Schwanenhals abfahren und nach dem Abkuppeln der Elektrik und Hydraulik die neue Fahrachse mit Kran oder Stapler aufstecken. Dabei helfen die beiden Aufnahmetaschen am Fahrwerk bei der Stapleraufnahme. Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann das Einachsfahrwerk zusätzlich mit Stützfüßen abstützen.
"Mit dem neuen Konzept bieten wir unseren Kunden die einfachste, die schnellste und wohl auch die preiswerteste Möglichkeit, höhere Nutzlasten zu fahren oder bei ihren Transporten die Achslasten zu reduzieren. Das Umrüsten ist kinderleicht und unter dem Strich bleibt pure Flexibilität bei allen Transport-Anforderungen", sagt Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Goldhofer AG. Weiterer Vorteil der Goldhofer-Achserweiterung: Die Gesamtzuglänge erhöht sich nur minimal. Eine Achse mehr heißt für Spediteure und Transportunternehmen bares Geld, das nicht auf der Straße liegen bleibt. "Die Verringerung der Achslasten ist vor allem für den osteuropäischen Transitverkehr sehr interessant. Die Gebühren für die Spediteure sinken, weil die Kosten ja bekanntlich pro Achslast berechnet werden", ergänzt Fuchs.
Am Beispiel des achtachsigen Sattelanhängers STZ-H8, der zum Neunachser erweitert wird, zeigen sich die Vorteile wie folgt: Die Nutzlast erhöht sich technisch gesehen um neun Tonnen von bisher 89.900 auf 98.900 Kilo. Bei einem Transportgut von 80.000 Kilo reduziert sich die Achslast beim Neunachser auf 8.888 Kilo gegenüber 10.000 Kilo, also um ca. elf Prozent. Durch die zusätzliche Achse verlängert sich die Ladefläche gerade mal um 14 Prozent von 12.300 mm auf 13.720 mm, wobei die Maximallänge im ausgezogenen Zustand gleich bleibt. Die Ladefläche ist um 8.600 mm auf insgesamt 20.900 mm teleskopierbar.
Weitere Artikel zum Thema Goldhofer
Weitere Artikel zum Thema Transport
- BEKO Transportfahrzeuge jetzt mit BG-Zertifikat
- Grundsätzlich positive Ertragssituation bei Schwertransporten in der Baubranche
- Felbermayr investiert für Windenergie-Industrie
Weitere Artikel zum Thema Sattelanhänger
Archiv
Vermieten und Mieten
Anbaugeräte und Mehr
Anschlagtechnik & Ladungssicherung
Arbeitsbühnen
Baumaschinen
Finanzen
Funkfernsteuerungen
Hallen & Tore
Hebezeuge
Job-Reports
Krane
Produkt-News
Schulungen und Sicherheit
Schwerlastverkehr und Spezialtransporte
Spezialfahrzeuge
Stapler
Technik
Tipps & Trends
Unternehmen
Veranstaltungen & Messen
Werkstatt, Komponenten und Zubehör
Anmeldung
Achtung: Cookies müssen vom Browser beim Login akzeptiert werden.




