14.01.2008

Schluss mit Ausschwingen

Gefahr gebannt: Das gefährliche seitliche Ausschwingen der Energiekette verhindert das Guidelok-System auf bis zu 80 Meter Höhe

Vertikale Energiezuführung bis 80 Meter Höhe von igus

Bei vertikalen Energieketten-Anwendungen werden die Verfahrwege immer länger, die Masthöhen steigen auch weiter an, die Fahrgeschwindigkeiten sowieso . Schnell kann es da passieren, – insbesondere bei heftigen Querbeschleunigungen – dass die Energiekette seitlich ausschwingt zum Beispiel in Richtung Regalkonstruktion. Schlägt sie dann auch noch an Metallträger oder Paletten, ist ein Kettenbruch quasi vorprogrammiert. Energieketten-Spezialist Igus hat jetzt ein System entwickelt, dass die Energiekette in Höhen bis zu 80 m sicher in der Spur hält.

Das System mit Namen Guidelok ist für vertikale Energieketten-Anwendungen mit großen Hubhöhen in Regalbediengeräten, Aufzügen, Schrägaufzügen und Materialförderzeugen konzipiert. Kompakt und leicht zu montieren, auch nachträglich, sichert es die Energie- und Datenführungen in Warenlagern, Tiefkühlhäusern, Krananlagen oder Windkraftanlagen.
Dank eines konstruktiven Kniffs fängt sich die neue Energiekette selbst ein.

Die Kette hängt in einem rostfreien Führungskanal aus Stahl. Zwei durch den Radius automatisch betätigte Kipphebel in der Rinne – Schaltknopf und Arretierungsknopf – fixieren sie. Die Kipphebel bilden einen positionsversetzten Verriegelungsmechanismus: Befindet sich das Untertrum der Energiekette nicht in der Rinne, so ist der Kipphebel in Ruhestellung. Fährt das Untertrum hingegen durch die Rinne über den Schaltknopf, so wird der Arretierungsknopf aktiviert. Dieser fährt dann aus und hält die Energiekette, so dass sie nicht seitlich ausschwingen kann. Jener Teil der Energiekette, der gerade durch die Rinne fährt, wird also automatisch durch den Kipphebel-Mechanismus fixiert. Das sorgt nicht nur für Betriebssicherheit, sondern wirkt sich auch stark Geräusch reduzierend aus.

Ständige Sicherung: Beim Verfahren durch die Rinne fährt ein

Die Kette hängt in einem rostfreien Führungskanal aus Stahl. Zwei durch den Radius automatisch betätigte Kipphebel in der Rinne – Schaltknopf und Arretierungsknopf – fixieren sie. Die Kipphebel bilden einen positionsversetzten Verriegelungsmechanismus: Befindet sich das Untertrum der Energiekette nicht in der Rinne, so ist der Kipphebel in Ruhestellung. Fährt das Untertrum hingegen durch die Rinne über den Schaltknopf, so wird der Arretierungsknopf aktiviert. Dieser fährt dann aus und hält die Energiekette, so dass sie nicht seitlich ausschwingen kann. Jener Teil der Energiekette, der gerade durch die Rinne fährt, wird also automatisch durch den Kipphebel-Mechanismus fixiert. Das sorgt nicht nur für Betriebssicherheit, sondern wirkt sich auch stark Geräusch reduzierend aus.

Das neue „Guidelok“-System ist kurzfristig ab Lager lieferbar mit Verriegelungselementen sowie Rinnenabmessungen nach Kundenvorgabe.

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