07.03.2008

Mit Sicherheit hoch hinaus

Sicherheit rundum: Zu den grundlegenden Voraussetzungen eines unfallfreien Einsatzes von Hubarbeitsbühnen gehört eine fundierte Absicherung des Gerätes

Überwachungskonzepte für Hubarbeitsbühnen von 3B6

Seit vielen Jahren entwickelt und verkauft 3B6 elektronische Systeme für Arbeitsbühnen, die einerseits die geltenden Vorschriften zur Standsicherheit erfüllen und andererseits dem Anwender zahlreiche Optionen für besondere Einsatzbedingungen zur Verfügung stellen oder einfach nur den individuellen Vorstellungen der Hersteller oder Betreiber gerecht werden.

Die Überwachungssysteme gliedern sich hauptsächlich in zwei Gruppen, wobei jedoch immer das Nichtüberschreiten der vorgegebenen Arbeitsdiagramme das Ziel ist: Momentenüberwachung und geometrische Arbeitsbereichsbegrenzung. Bei der Momentenüberwachung wird der maximale Druck im Wippzylinder in Abhängigkeit vom Auslegerwinkel überwacht, bei der Arbeitsbereichsbegrenzung wird die Auslegerlänge in Abhängigkeit vom Auslegerwinkel betrachtet, wobei die korrekte Korblast gewährleistet sein muss. In allen Fällen ist zu berücksichtigen, dass sowohl die Sensorik als auch die Auswerteelektronik doppelt, das heißt redundant ausgelegt sein muss.

Eine typische Baugruppe ist der Längen-Winkelgeber, der 2 unabhängige Längen- und zwei unabhängige Winkelgeber beinhaltet. Die Länge wird hierbei über das Abwickeln eines Stahlseiles erfasst, der Winkel wird als Abweichung zur Horizontalen gemessen. Die Messwerte werden analog oder als CANBus-Signal zur Auswerteelektronik übermittelt. Diese ist ebenso redundant ausgelegt mit zwei sich gegenseitig kontrollierenden Prozessorsystemen. So werden sicher bei Erreichen der Grenzewerte die gefährlichen Bewegungen der Bühne gestoppt.

Überblick behalten: Für die eigenen Sicherheitssysteme offeriert 3B6 auch eine entsprechende PC-gestützte Software

Bei der Momentenbegrenzung gibt es einen separaten doppelten Winkelgeber und die hydaulischen Druckaufnehmer, die dann bei notwendiger Überwachung auch der Oberkammerdrücke des Wippzylinders insgesamt 4-fach vorhanden sind. Eine typische Auswerteelektronik ist kompakt ausgelegt und verfügt über einen einzelnen Steckeranschluss, was die Service- und Installationskosten drastisch senken soll. Für die zusätzliche Überwachung der Abstützungen, der Fahrzeugnivellierungen oder gar der kompletten Bühnenhydrauliksteuerungen, stehen entsprechend umfangreichere Elektroniken zur Verfügung. Hierzu gibt es dann auch die entsprechenden Bedientableaus.

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