Schwarzarbeitskontrollen
Verdachtsfall Bauarbeiten
Auf der Baustelle des Bremer Weserstadions entdeckten 26 Zollbeamte des Hauptzollamtes bei einer Schwarzarbeitskontrolle diverse Verdachtsfälle. Der Verdacht auf Scheinselbständigkeit von osteuropäischen Bauarbeitern sowie auf Verstöße gegen geltende Arbeitsgenehmigungsbestimmungen bestätigte sich bei dem betreffenden Unternehmen.
Nach vorläufigem Ergebnis wurde vor Ort schnell deutlich, dass auch ein zweites Unternehmen nicht nach den vom Zoll überwachten Bestimmungen gearbeitet hat. Resultat der Kontrolle waren eine vorläufige Festnahme wegen Urkundenfälschung und illegalen Aufenthalts, vier Ordnungswidrigkeits-Verfahren wegen Verstoß der Mitführungspflicht von Ausweisdokumenten, vier Verdachtsfälle auf fehlende Arbeitserlaubnis, zwei Verdachtsfälle auf Mindestlohnverstoß sowie sieben Fälle möglicher Scheinselbständigkeit. Die Auskünfte der kontrollierten Bauarbeiter waren nach Angaben des Hauptzollamtes z. T. stark widersprüchlich und zweifelhaft. So konnten z. B. einzelne Arbeiter die gemäß ihren ersten Angaben zur Nationalität in der jeweiligen Landessprache von den Zollbeamten vorgelegten Auskunftsbögen nicht einmal lesen.
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