28.01.2010

500.000 Deutz-Motoren aus der Donaustadt

Rundes Jubiläum in Ulm

Einen besonderen Meilenstein kann das Deutz-Werk in Ulm verzeichnen. Pünktlich zum Jahreswechsel lief im Werk im Industriegebiet Ulm-Donautal der 500.000 Deutz-Motor vom Band.

Das Ulmer Team kann dabei auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der Konstruktion und Montage von luft- und wassergekühlten Motoren zurückgreifen. 1967 hatte das Deutz-Werk in Ulm seinen Betrieb aufgenommen. Begonnen wurde mit der Produktion des luftgekühlten V-Motors FL312 bevor bereits ein Jahr später die Baureihe FL413 hinzukam, die bis heute erfolgreich im Programm ist. 1993 startete in Ulm der Bau des wassergekühlten Motors 1015. Bis heute haben von diesem Motortyp in vielen Varianten über 35.000 Stück das Werk verlassen und wurden durch ihren Einsatz beim härtesten Offroad-Rennen der Welt, der Rallye Dakar, populär, wo sie nach Angaben der Ulmer zahlreichen Rennteams durch bewährte Zuverlässigkeit und Robustheit zum Sieg verhalfen. Ob im Lkw auf der Straße, auf der Baustelle, im Untertageeinsatz oder auf Schiene, die V-Motoren der Baureihen 413/513 und 1015/2015 überzeugen durch Leistung und Wirtschaftlichkeit und machen das Werk zum Zentrum für luftgekühlte und wassergekühlte Motoren größer 8 Liter Hubraum. Auch sind in Ulm alle Marineaktivitäten bei Deutz gebündelt.

Die zum Jahreswechsel 2006/2007 vollzogene Verlagerung der Produktion der luftgekühlten Motoren der Baureihe 912/913/914 von Köln nach Ulm bildet schließlich den markantesten Wendepunkt in der jüngsten Geschichte des Werks. Heute werden in Ulm luft- und wassergekühlte Motoren mit einer Leistung bis zu 500 kW produziert, die beispielsweise in stationären Anlagen, Baumaschinen sowie in Nutz- und Schienenfahrzeugen zum Einsatz kommen.

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