Chinesische Logistik-Delegation zu Gast bei BigMove
Besuch aus Fernost
Einigermaßen erstaunt war Horst Wallek, der Vorstandsvorsitzende der BigMove AG schon, als ihn eine Anfrage aus China erreichte. Das internationale Netzwerken der bauma 2010 war gerade abgeklungen, das Tagesgeschäft hatte wieder angezogen, da erhielt der Schwerlastexperte eine Anfrage der fernöstlichen Logistik-Profis CFLP, ob man sich nicht persönlich kennenlernen wolle
Der einzige staatlich legitimierte chinesische Verband für Logistik und Einkauf CFLP strebte die Informationsreise an, um internationale Kooperations-Möglichkeiten in der Schwergutlogistik auszuloten. Von deutscher Seite aus wird die Studienreise von der Durchführungsgesellschaft des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit InWEnt betreut, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder zu unterstützen. Mit der Organisation und Durchführung des Programms ist das Bremer Beratungsunternehmen ITECO beauftragt.
Beim jetzt erfolgten Empfang der chinesischen Delegation begrüßte der BigMove-Vorstand empfing die Gäste aus Fernost im malerischen Münchner Hofbräu. Komplett gedolmetscht entwickelte sich nach BigMove-Angaben ein hochinteressanter Nachmittag mit den besonderen Gästen in traditionell bayerischer Atmosphäre. Exakt 23 chinesische Unternehmer aus Energie-, Schwertransport- und Logistikbranche, darunter auch einige Mitarbeiter des staatlichen Verbandes CFLP (Chinese Federation of Logistics and Purchasing), plus Dolmetscher und deutscher Fachbegleiter waren zu Gast. Das Interesse an BigMove's Know-how im Betriebs- und Beschaffungsbereich war groß, außerdem das "Wie und Warum eine freiwillige Kooperation funktionieren kann".
Die Delegation war zudem bei namhaften Spezialfahrzeugherstellern zu Gast, beim TÜV und beim BigMove-Partner Herkules Alliance/Eurogate in Bremerhaven. So wurden weite Teilereiche der Schwergutlogistik sukzessive abgedeckt. Bei BigMove wurde die Sache rund, da hier die einzelnen Komponenten Technik, Fahrzeuge, Gerätschaften, behördliche Verordnungen, Infrastruktur und Kommunikation zu Schwertransport-Projekten zusammenkommen. Und die lassen sich heutzutage von einzelnen Unternehmungen kaum mehr in geforderter Effizienz bewältigen. Und in einem so komplexen Themenfeld kann ein erstes Treffen "nur dann sinnvoll sein, wenn es als Beginn einer langfristigen Geschäftsbeziehung gesehen wird", so Vertriebs- und Marketing-Vorstand Udo Rötzschke vom Schwertransporteur Pallmann in Leuna und Kleinkmehlen.
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