02.02.2010

500-Tonner von Terex für Flotte der Schuch-Gruppe

Der Kleine unter den Großen

Die Schuch Gruppe hat ihre Kranflotte im oberen Tragkraftsegment ausgebaut. Das Hebe- und Transportunternehmen benötigte einen passenden Kran, der unter anderem beim Errichten von Windenergieanlagen effizient eingesetzt werden kann. Neu im Fuhrpark ist so der Terex AC 500-2 mit einer maximalen Tragfähigkeit von 500 Tonnen zu finden.

Verantwortlich für das Gerät innerhalb der Schuch Gruppe ist die A.K.V. Kranvermietung mit Standort Saarbrücken. Einsatzpremiere war bereits im August in der Nähe von Mönchengladbach: Bei der kleinen Stadt Willich stellte der Kran einen Windpark auf. Die Anlagen des Herstellers Fuhrländer bestehen aus Maschinenhaus mit insgesamt 58 t Gewicht und einzelnen Turmstücken von je 33 t. Die dreiflügeligen Naben ergänzen die Hebelasten um weitere 36 t.

Ballastierung von Kabine aus

Kranfahrer Andreas Portz rüstete den Kran mit 180 t Gegengewicht auf. Durch das automatische Gegengewichtsystem, ein einfacher und vor allem sicherer Vorgang, der auch noch Zeit sparen hilft. Die Ballastierung erfolgt von der Kabine aus, manuelle Eingriffe sind nicht nötig. "Der Termindruck auf den Baustellen nimmt immer mehr zu. Schnell einsatzbereit sein, das ist heutzutage ein entscheidendes Qualitätsmerkmal und damit sehr wichtig", erklärt Portz. Den Hauptausleger hat er mit 36 m Wippe verlängert, der seitliche Superlift (SSL) ist auf einen Winkel von 30° eingestellt.

"Wir haben den AC 500 eingesetzt, da vergleichbare Krane in dieser Klasse zu schwach wären", so Portz weiter. "Zusätzlich zu der vorhandenen Power ist mir Manövrierbarkeit wichtig. Der Unterwagen misst nur knapp 17 m und durch die Sternabstützung gewinnen wir Platz. Das erleichtert unsere Arbeit erheblich." Der Terex AC 500-2 gehört im Großkranbereich zu den Kleinsten - verglichen mit 700-Tonnern oder 1000-Tonnern identischer Bauart. Doch durch seine hohe Tragfähigkeiten und seine enorme Systemlänge ist der Kran sehr flexibel einsetzbar. Gerade bei Windkraftanlagen ist das ein enormer Vorteil.

Wirtschaftlicher Transport

"Mit unserem 500er können wir teilweise schon Einsätze fahren, die sonst nur von einem Kran der nächst größeren Klasse oder von einer Raupe durchführbar sind", erklärt Stefan Schuch, Geschäftsführer vom Krandienst Schuch, die Investition. "Klar macht es Spaß, so einen großen Kran zu betreiben. Dennoch muss dieser in erster Linie Geld verdienen. Schnelle Rüstzeiten und geringer Transportaufwand machen sich unterm Strich bezahlt." Und Roman Schirra, Geschäftsführer bei der  A.K.V. Kranvermietung, fügt hinzu: "Wir haben den Kran in Vollausstattung geordert und können nun in vielen Bereichen die gewünschten Arbeiten durchführen." Eingesetzt werden soll der Kran bei Revisions- und Umbauarbeiten bei den Kunden der Schuch-Gruppe aus der Schwerindustrie und Windkraft.

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