02.08.2010

Betriebsstoffe

Foto: Schülke

Neue Schutzformel für Diesel

Ob Dieselbakterien, Dieselpest oder Dieselalgen - der Befall durch Mikroorganismen im Dieselkraftstoff hat viele Namen. Dennoch handelt es sich immer um das gleiche Phänomen. Wasser im Diesel und Wärme bilden die Grundlage für das Wachstum von Bakterien, Pilzen und Hefen.


Durch Wasserverunreinigungen gelangen die unerwünschten Keime in den Kraftstoff. Zudem wird der Lebensraum der Schädlinge durch Kondenswasserbildung im Tank erweitert.

Heutzutage wird dem fossilen Diesel anteilig umweltfreundlicher Bio-Diesel beigemischt. Was gut für die Umwelt sein soll, ist nach Angaben von Schülke auch gut für die mikrobiellen Schädlinge. Es begünstigt die Wasserverunreinigung und stellt eine gute Nahrungsquelle für die Mikroben dar. Ohne zusätzliche Schutzmittel soll der Bio-Diesel außerdem anfällig für Ölalterung sein. Die Mikroorganismen wachsen mehr denn je. Sie bilden Bioschlamm und verursachen Korrosion.

Der Bioschlamm verstopft Filter und führt zu Motorenausfall - die Betriebssicherheit des gesamten Kraftstoffsystems wird gefährdet. Dabei können einfache, prophylaktische Maßnahmen bzw. eine Schockdosierung bei akutem Auftreten des Problems schnell dafür sorgen, die Kontamination unter Kontrolle zu bekommen - das Unternehmen Schülke empfielt dazu das Produkt "Grotamar 82", das über die Thoben GmbH vertrieben wird. Der Wirkstoff wurde nach Aussage der Kraftstoffexperten speziell für moderne Dieselkraftstoffe mit Bio-Diesel Anteil entwickelt und soll gleichzeitig auch einen ausgezeichneten Langzeitschutz für Tank, Leitungen und Motor bieten.


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