• Foto: demopark

Startklar für die Jubiläumsausgabe


Mit großen Schritten bewegen sich die demopark-Macher auf die diesjährige Veranstaltung zu. Die Jubiläumsausgabe findet vom 11. bis zum 13. Juni im thüringischen Eisenach statt.


„Zur 10. demopark haben wir ein ganz besonders attraktives Paket geschnürt“, sagt demopark-Gründer Dr. Bernd Scherer, der als Geschäftsführer des VDMA Landtechnik von Anfang an die Gesamtverantwortung für die Messe trägt. Im Mittelpunk stehen dabei spannende Technologien zum Anfassen, Einsteigen und Ausprobieren.

„Markenkern der demopark ist aber auch weiterhin Hightech vom Feinsten“, betont Scherer. „Schließlich fungiert die Messe seit vielen Jahren als regelrechter Innovationssensor der grünen Branche.“ Nahezu alle wichtigen Hersteller richten ihre Innovationszyklen konsequent an der europaweit größten Branchenausstellung aus. „Ein Alleinstellungsmerkmal, auf das wir auch stolz sein dürfen“, so Scherer. Aus technologischer Sicht sei derzeit eine Entwicklung zu beobachten, die einerseits auf die Elektrifizierung von Antriebskonzepten, andererseits auf die Digitalisierung von Funktionen und Prozessen setze: „Elektrifizierung, Hybridantriebe, Automatisierung, Robotik und Smart Technologies sind die zentralen Hightechtrends der diesjährigen demopark“, erläutert Scherer.

Dass die Branche dabei nicht für bloße Hypes und markige Ankündigungen, sondern für praxistaugliche und marktreife Lösungen stehe, verdeutliche der prall gefüllte Neuheitenkatalog. „So werden wir auf der diesjährigen demopark eine Reihe von spannenden Produktideen erleben; die Telemetrie und digitale Betriebsdatenerfassung aber auch die mobile GPS-gesteuerte Überwachung von Maschinen im GaLaBau- und Kommunaltechnikeinsatz Realität werden lassen“, sagt Scherer. Den Blick über den Tellerrand zu wagen, sei für die demopark seit jeher gelebte Praxis. „Das beweisen wir seit vielen Jahren nicht zuletzt auch mit unseren wechselnden Sonderschauen, die unsere Zielgruppe immer wieder von Neuem inspirieren und begeistern“, so der VDMA Geschäftsführer. Mit der Sonderschau „Bauaktive Stadt“ betritt die demopark 2017 ein wirkliches Neuland. Denn in diesem Versuchsballon geht es gleichzeitig um kreative sowie auch effektive Beiträge der GaLaBau-Branche, der Baustoffindustrie und der Maschinenhersteller zu der vernetzten Stadt von morgen. Ebenso zukunftsorientiert präsentiert sich die bestens eingeführte Sonderschau „Rasen“, die brandaktuelle Pflegekonzepte für den Rasenprofi auch in diesem Jahr, parat haben wird.

Ebenfalls punkten konnte die Industrie im Export, dieser macht mittlerweile mehr als die Hälfte des Produktionsumsatzes aus. „Merkliche Zuwächse in Frankreich, dem mit einem Viertel des gesamten Ausfuhrvolumens wichtigsten Auslandsmarkt unserer Branche, aber auch in Schweden, der Schweiz, Großbritannien und den USA, lassen uns für das Gesamtjahr 2016 eine sehr positive Exportbilanz ziehen“, sagt der Geschäftsführer dazu. Geschmälert wird diese Exportbilanz allein durch rückläufige Geschäfte in Österreich und Italien, wobei insbesondere die schwache Absatzsituation in der Alpenrepublik ins Gewicht fällt, die zu den Top-Märkten der heimischen Industrie zählt und für 15 Prozent des Exportes steht. 

Zum Verständnis der ökonomischen Gesamtsituation ebenfalls erhellend ist ein Blick auf die Importe, wobei hier neben den USA vor allem China im Fokus steht, das zumindest in quantitativer Hinsicht seit einigen Jahren eine zunehmend prominentere Rolle als Technikproduzent spielt. „Auf qualitativer Ebene aber auch in Servicefragen sind chinesische Maschinen und Geräte allerdings nach wie vor kaum konkurrenzfähig, weshalb sie hauptsächlich im Hobbybereich eingesetzt werden“, betont Scherer. Auf das Profigeschäft europäischer Hersteller wirkten sich Einfuhren aus Ostasien bislang nicht messbar aus. Die aktuelle konjunkturelle Dynamik spreche dagegen sehr „für die national wie international ungebrochene Attraktivität unserer innovativen Maschinen, Geräte und Systeme“. Für das laufende Geschäftsjahrprognostiziert der VDMA einen weiteren Wachstumsschub von insgesamt 6 Prozent, womit ein Produktionsvolumen von gut 445 Mio. Euro realistisch sein dürfte. Dass die demopark in diesem Jahr im Rahmen eines derart erfreulichen Investitionsklimas stattfinde, sei natürlich „ein Bonus, den wir gerne annehmen“.

Deutlich zugelegt hat die demopark in diesem Jahr auch im Konferenzbereich. „Dass wir als wesentlicher Innovationstreiber des GaLaBaus und der Kommunaltechnik gelten, ist nicht neu. Dass wir auch auf der Ebene des Fachprogramms in der ersten Liga spielen, allerdings schon“, erzählt Scherer. Im Rahmen eines Panels präsentieren die Experten am 13. Juni im demopark-Forum ganztägig innovative Praxis lösungen zu den wichtigen Herausforderungen des kommunalen Maschinen- sowie Geräteeinsatzes.


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